Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung


Viele Mitbürger treibt die Sorge um, ihr Leben im Alter infolge gesundheitlicher Beeinträchtigungen im weitesten Sinne nicht mehr selbstbestimmt führen zu können. Sowohl das gesetzlich vorgesehene Betreuungsverfahren nach §§ 1896 ff. BGB für handlungsunfähige natürliche Personen, als auch die sogenannte "Apparatemedizin", stellen für die meisten von uns keine wünschenswerten Alternativen dar. Hilfe und Grundlage für Entscheidungen von Vertrauenspersonen und Ärzten bietet für diese Fälle eine General- und Vorsorgevollmacht, gekoppelt mit einer Patientenverfügung. Insbesondere Letztere ist nach jahrelangen Debatten im Deutschen Bundestag seit Herbst 2009, wie die Vorsorgevollmacht auch, gesetzlich geregelt, so dass jetzt weitgehend Rechtssicherheit besteht, was die inhaltlichen Anforderungen solcher Dokumente anbelangt. Im Vortrag werden Ihnen die Hintergründe zu diesen Themenkreisen dargestellt sowie damit einhergehend die aktuelle Rechtslage. In einem zweiten Schritt wird konkret erläutert, wie solche Verfügungen im Wortlaut aussehen müssen, um wirksam zu sein und was dadurch geregelt werden kann.


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19:00 - 21:15 Uhr
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Sebastian Mai, Notar im Hauptberuf, Amtssitz in FriedrichshafenSebastian Mai, Notar im Hauptberuf, Amtssitz in Friedrichshafen
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